Die Meditation.

Mein Weg zur Meditation

Das Meditieren begleitet mich schon seit geraumer Zeit auf meinem spirituellen Weg und dem meiner persönlichen Weiterentwicklung. Für mich bedeutet Meditation vor allem, mich mit mir und meiner Seele zu verbinden. Ich kehre meinen Blick in meine innere Welt und spüre, wie es mir wirklich geht. 

Generell ist es ja oft so, dass wir sehr von äußeren Einflüssen abgelenkt und beeinflusst sind. 

Mir persönlich hat es daher sehr geholfen, mich auf meinen Weg, meine Wünsche, Ziele und Träume zu fokussieren.

Ein liebevoller Umgang mit dir selbst und auch anderen Menschen schafft Liebe, Frieden, Freude, Gesundheit und Glück.

"Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält."

Johann Wolfgang von Goethe

Wie beginne ich am besten mit der Meditation?

Gerade anfangs gibt es hier meiner Meinung nach kein „Richtig“ oder „Falsch“. Nimm dir einfach die Zeit, die du brauchst und genieße deinen Weg – das ist das Wichtigste.

 

Ich habe hier eine kleine Anleitung, wie du beginnen könntest:

Such dir einen für dich bequemen und ungestörten Platz und setz dich hin (Schneidersitz, Sitz auf den Fersen,...) und spüre einen Moment in dich hinein. Atme 3 Mal tief ein und 3 Mal tief aus. Lass deinen Atem nun natürlich fließen und beobachte ihn. Nun fällt dir vielleicht auf, dass immer wieder Gedanken auftauchen und dein Geist aktiv ist? Setz diese Gedanken auf eine Wolke und lass sie davon schweben. Lenke deinen Fokus einfach wieder auf deine Atmung. Praktiziere diese kleine Meditation zu Beginn 5 Minuten. Im Laufe der Zeit kannst du dich steigern, gehe deinem Gefühl nach.
Grundsätzlich gilt: Lieber 5 Minuten täglich, als eine Stunde im Monat. Probiere die Regelmäßigkeit zu kultivieren. Besonders am Anfang ist es leichter, um die gleiche Zeit zu meditieren, da sich dein Körper bereits auf die Entspannung einstellt. Genau so verhält es sich auch mit dem Ort, an dem du meditierst. Richte dir deinen gemütlichen und ungestörten Platz ein, an dem du dich wohl fühlst.

 

Was können die Ziele des Meditierens sein?

Nun, diese können sehr individuell sein. Vielleicht bist du gerade auf deiner Sinnsuche, vielleicht möchtest du aber einfach mehr Wohlbefinden und Gesundheit in deinem Leben haben. Meditation dient auch deinem persönlichen Wachstum und steigert deine Leistung im Alltag. 

Die Meditation ist eine Übung für deinen Geist. Der Geist ist die Stimme in deinem Kopf, die du tagtäglich hörst und die (fast) permanent aktiv ist – außer, wir setzen uns hin und meditieren. Ja, ich denke, diese Stimme kennen wir alle und ja, wir können lernen, dass diese Stimme oder auch unsere Gedanken uns nicht ständig beherrschen.

Was gehört zur Übung für den Geist dazu? 

  • Wir beginnen unseren Körper zu entspannen, verlangsamen den Atem und der Geist wird ruhiger. 
  • Wir finden die Stille im Sitzen (oder auch im Liegen). Hier sei zudem aber auch erwähnt, dass es beispielsweise auch Gehmeditationen gibt. 
  • Wir richten unseren Blick in unser Innerstes, statt auf unsere Außenwelt. 
  • In der Meditation bemerken wir, wie es uns geistig und emotional geht und können durch Achtsamkeit besser destruktive Gedanken loslassen. 
  • Die meisten Meditationstechniken bündeln die Aufmerksamkeit in einem Objekt, etwa dem Atem, einer brennenden Kerze, einer Musik oder einem Wort. 

 

Durch die Meditation können wir sozusagen unser Gehirn umstrukturieren. Genau so wie wir jeden beliebigen Muskel trainieren können, können wir das auch mit unserem Gehirn tun. Es ist nachgewiesen, dass sich durch regelmäßiges Meditieren die graue Substanz in unserem Hirn vergrößert. Diese ist wiederum mit unseren Emotionen verbunden. 

Meditation schwächt die Verbindung zu unserem Angstzentrum. Hiermit ist unser Mandelkern, die Amygdala gemeint. Sie ist unser Gefahrenmelder und stößt emotionale Reaktionen an (einschließlich der Kampf- oder-Fluchtreaktion). Praktizieren wir die Meditation regelmäßig, dann kann das Ergebnis sein, dass wir weniger Angst empfinden und gemäßigter (entspannter) auf Bedrohungen reagieren.

Steigerung des emotionalen Wohlbefindens

Im alltäglichen Leben kann es leichter sein mit Stresssituationen umzugehen. Du bist dir deiner Gedanken viel bewusster, kannst besser unterscheiden, welche Gedanken konstruktiv (positiv) und welche destruktiv (negativ) sind. Negative Gedanken können somit besser losgelassen werden (kein selbst auferlegtes Leiden mehr). Setz diese beispielsweise auf eine Wolke und lass sie ziehen. Werden negative Gedanken teilnahmslos betrachtet, so verlieren sie ihre Energie und lösen sich in nichts auf.

Bewusstmachung -> Aufmerksamkeit -> Loslassen 

 

Wohltat für unseren Körper 

Bekanntlich wirkt sich zu viel Stress nicht förderlich auf unseren Körper aus. Was passiert hier genau? Bei einsetzender „Kampf oder Flucht“ Situation wappnet sich der Körper gegen eine drohende Gefahr. Dabei wird das Hormon Adrenalin ausgeschüttet und in weiterer Folge steigt der Blutdruck und das Herz schlägt schneller. Auch das Hormon Cortisol wird vermehrt ausgeschüttet und dadurch verlangsamt sich die Verdauung, da vermehrt Blut in die Muskeln geleitet wird. Mit Meditation haben wir ein Werkzeug an der Hand, das uns hierbei helfen kann. Erhält der Körper keine Entspannungsphase, so kann sich das langfristig auf unsere körperliche und mentale Gesundheit auswirken.

Was alles verbessert werden kann, siehst du hier auf einen Blick: 

  • Mehr innere Ruhe und Gelassenheit
  • Steigerung des Wohlbefindens
  • Abbau von Stresshormonen 
  • Bessere Schlafqualität 
  • Förderung der Zellgesundheit 
  • Senkung des Blutdrucks 
  • Unterstützung des Verdauungssystems 
  • Depressive Verstimmungen, Ängste und Panikattacken